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Bekommen Pflegende durch eine Pflegekammer eine starke Stimme?



Eine Pflegekammer, ähnlich den Handwerkskammern, soll durch Lobbyarbeit den Druck auf die Politik erhöhen. Es fehlt an Personal und die Beschäftigten verdienen wenig. Das Thema Pflege führt in der öffentlichen Wahrnehmung ein Schattendasein. Dabei wird dieses gesellschaftliche Problem immer größer. Um einen drohenden Kollaps zu verhindern muss sich etwas ändern.

Laut Bundesgesundheitsministerium arbeiten 1,1 Millionen Beschäftigte in der Pflege. 2,9 Millionen Menschen sind zur Zeit auf Pflege angewiesen. Bis zum Jahr 2050 erwartet das Ministerium bis zu 4,5 Millionen Pflegebedürftige. Damit würde sich der Personalbedarf nahezu verdoppeln.

In dieser Legislaturperiode wurde einiges für die Pflege getan. Zu Beginn diesen Jahres trat das 2.Pflegestärkungsgesetz in Kraft. Darin wurde der Pflegebedürftigkeitsbegriff vollkommen neu definiert. Davon profiert haben hauptsächlich Demenzkranke.Die 3 Pflegestufen wurden durch 5 Pflegegrade ersetzt. Diese Änderungen verursachen jedes Jahr Mehrkosten in Milliardenhöhe.

Zudem wurde die Pflegeausbildung reformiert sowie in bestimmten Bereichen eine Mindest-Personalausstattung eingeführt. Auch der Mindestlohn wird in mehreren Schritten bis 2020 von aktuell 10,20 Euro auf 11,35 Euro angehoben.

Doch auch nach diesen Änderungen verdienen examinierte Altenpfleger wesentlich weniger als Gesundheits- und Krankenpfleger.



24h Seniorenbetreuung durch polnische Pflegekräfte


Um die Pflege aufzuwerten und den Beschäftigten mehr Gehör zu verschaffen will der Deutsche Pflegerat als Dachverband aller Berufsverbände des Pflege- und Hebammenwesens, zusammen mit der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz eine Bundespflegekammer gründen.

Geplant ist, dass analog zu Anwälten, Architekten, Ärzten und Inhabern von Handwerksbetrieben, alle in der Pflege Tätigen, Pflichtmitglieder dieser Bundespflegekammer werden.

Das Ziel ist, eine starke Interessenvertretung aller professionellen Pflegekräfte gegenüber der Politik zu schaffen.

Laut Karl-Josef Laumann, Arbeitsminister in NRW, muss die Pflege mit am Tisch sitzen, wenn in der Selbstverwaltung über Themen wie Qualtätsstandards zur Wundversorgung, Vorgaben zur Personalausstattung oder Ausbildungsinhalte diskutiert wird. Das ist zur Zeit nicht der Fall. Daher braucht es eine Bundespflegekammer.

Sowohl Bernd Meurer als Arbeitgebervertreter im Bereich Pflege als auch der Deutsche Gewerkschaftsbund sprechen sich gegen die geplante Bundespflegekammer aus.

Nach jetzigem Stand ist noch viel Arbeit notwendig, um den Pflegekräften tatsächlich eine starke Stimme zu geben!



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