Seniorenbetreuung

Seniorenbetreuung Lebherz


Vermittlung von Betreuungskräften für Ihre ganz persönliche

24 Stunden Pflege und Betreuung zu Hause 


Pflegeversicherung weiterentwickeln um die Pflege daheim besser zu unterstützen



Die Diakonie in Deutschland hält die Pflegeversicherung in ihrer jetzigen Form nicht mehr für zeitgemäß und fordert daher eine Weiterentwicklung.

Hierfür hat sie ein neues Konzept entwickelt, schreibt die Ärzte-Zeitung in ihrer Online-Ausgabe vom 25.09.2019 (www.aerztezeitung.de)

Die Hauptforderung der Diakonie ist, für den Eigenanteil an den Pflegekosten einen fixen Betrag festzulegen. Der Grund ist die zunehmende Sorge der Menschen, im Pflegefall die Kosten nicht mehr tragen zu können und auf Sozialhilfe angewiesen zu sein.

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland hatte erst kürzlich auf die stark gestiegene Eigenbeteiligung in der stationären Pflege hingewiesen.

So seien die Eigenanteile im Bundesdurchschnitt seit Oktober 2018 um 110.- Euro auf aktuell 1930.- Euro monatlich gestiegen.


Eigenanteil begrenzen

Die Forderung der Diakonie lautet, die Pflegeversicherung in eine "Pflegevollversicherung mit begrenzter Eigenbeteiligung" umzubauen.

Sie kritisiert, dass alle aktuell diskutierten Modelle nur die vollstationäre Pflege im Blick haben.

In Pflegeheimen leben aber nur ein Viertel aller pflegebedürftigen Menschen.

 

Pflege und Betreuung zu Hause fördern

Um auch der überwiegenden Mehrheit der Pflegebedürftigen, die zu Hause betreut und gepflegt werden, gerecht zu werden, schlagen die evangelischen Kirchen konkret vor, den Eigenanteil für alle Pflegebedürftigen auf eine bestimmte Höhe festzulegen.

Alle darüber hinausgehenden "pflegebedingten Leistungen, die notwendig, wirtschaftlich und zweckmäßig sind", sollten von der Pflegeversicherung übernommen werden. 

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sollen in diesem Konzept Selbstzahlerleistungen sein, also nicht von der Pflegeversicherung übernommen werden.


Servicebasiertes Pflegesystem

Ergänzend fordert die Diakonie ein servicebasiertes Pflegesystem.

Pflegende Angehörige, andere privat pflegende Personen, aber auch 24-Stunden-Betreuungskräfte sollen durch ein Anstellungsverhältnis abgesichert werden.

Darüberhinaus sollen Pflegebedürftige einen pauschalen, steuerfinanzierten "Pflegeunterstützungsbetrag" erhalten, dessen Höhe ungefähr dem Kindergeld entsprechen soll.

 

Um diese Leistungen finanzieren zu können, schlagen die Kirchen vor, die Beitragsbemessungsgrenze anzuheben und weitere Einkommensarten wie Kapital- und Mieterträge in die Finanzierung der Pflegeversicherung miteinzubeziehen.


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